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JW-PhysioTraining

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⚠️ Probanden in Wiesbaden und Umgebung gesucht ⚠️

Statt Eiersuche gibt’s dieses Jahr zu Ostern Ursachensuche 🙂

 

Kennt ihr das: eigentlich läufts im Training echt gut, aber da ist diese eine Seite, die nie so fluffig leicht wird wie die andere… 

Die Frage „Wer ist dran Schuld, Pferd oder Reiter?“ treibt mich seit langer Zeit um. Zum Schließen dieser Wissenslücke und Erweiterung meines Angebotes suche ich nun Pferd-Reiter*innen-Paare, die mit mir 12 Wochen lang auf Ursachenforschung gehen wollen 🙂

Ich suche je 3 Teilnehmer*innen für 3 Gruppen: 

  1. 6 Wochen Übungen für den Reiter, danach 6 Wochen Übungen für Reiter und Pferd

  2. 6 Wochen Übungen fürs Pferd, danach 6 Wochen Übungen für Pferd und Reiter

  3. 12 Wochen Übungen für Pferd und Reiter, die nach 6 Wochen angepasst werden

=> Wieso genau diese Zeiteinteilung?

Muskeln brauchen ca. 3 Wochen, um an eine neue Bewegung zu adaptieren. Um diese Veränderungen zu festigen, habe ich eine Zeitspanne von 6 Wochen festgelegt.

Faszien brauchen sogar in etwa 12 Wochen, um sich an eine neue Beweglichkeit anzupassen und diese leicht abrufbar zu zu lassen.

Die unterschiedlichen Reihenfolgen des Übungsbeginns für Pferd und Reiter in den Gruppen soll aufzeigen, was die größten Effekte bringt.

 

Wie hab ich mir das vorgestellt? 
  • Beim ersten Termin werde ich euch genau unter die Lupe nehmen und euch individuelle Übungen mitgeben, die ihr 6 Wochen lang ausführt 

  • Beim 2. Termin nach 6 Wochen erfolgt eine erneute eingehende Erhebung eures Trainingsstands und angepasste Übungen bzw. Gruppenwechsel

  • Beim letzten Termin nach 12 Wochen gibt es noch eine Abschlusserhebung

  • Ihr bekommt bei allen 3 Terminen einen Fragebogen, um euer subjektives Empfinden abzufragen

  • Die Übungen fürs Pferd werden vom Boden aus stattfinden. Es wird eine Mischung aus Dehnungsübungen und Gymnastizierung vom Boden aus sein 

  • Die Übungen für den Menschen werden eine Mischung aus Dehnungsübungen und Kraftübungen sein

 

Ihr seid ein Pferd-Reiter*innen-Paar, das folgende Kriterien erfüllt:
  • Ihr habt Spaß daran mal etwas Neues im Training auszuprobieren und seid bereit, euren Trainingsplan anzupassen

=> der Zeitaufwand beträgt etwa 5 – 10 Minuten pro Tag und 2 – 3x/Woche etwa 30 Minuten

  • Ihr habt seit langer Zeit eine deutliche Schiefe, die euch im Weiterkommen im Training stört

=> dies können Stellungs- und Biegungsprobleme beim Pferd, ein schiefer Sitz beim Reiter, Rückenschmerzen oder ganz andere Probleme sein.

  • Die Schiefe kann durch eine Behandlung beim Physio/Osteo/Chiro nicht oder nur kurzzeitig aufgehoben werden

=> bei rezidivierenden Problemen oder Schmerzen sind diese selten auf ein Akutereignis wie beispielsweise ein Wegrutschen oder Umknicken zurück zu führen. Hier liegen strukturelle Hindernisse vor, die die Beweglichkeit einschränken. Durch gezieltes Training können die entsprechenden Strukturen die korrekte Funktion erlernen und so dauerhaft zulassen.

  • Dein Pferd oder du habt seit Anfang des Jahres keine völlig neue Sportart begonnen und seit Anfang März keine bekannte Sportart wieder aufgenommen

=> eine neue Sportart bedingt IMMER eine strukturelle Änderung des Gewebes, da der Körper neue Bewegungsmuster lernt. Beim Menschen ist vermutlich klar, was eine neue Sportart ist. Beim Pferd können das folgende Beispiele sein: Longieren, Fahren, Dressurreiten, Springreiten, Wechsel dauerhafte Platz- oder Geländenutzung, usw.

=> bei Wiederaufnahme einer bekannten Sportart muss der Körper keine neuen Bewegungen mehr erlernen. Die Strukturen kennen die ankommenden Reize und müssen lediglich wieder trainiert werden. Auch hier sind die Muskeln die schnellsten aber auch die wichtigsten Strukturen, da der passive Halteapparat vor allem bei kürzeren Sportpausen keine großartigen Veränderungen durchlebt.

  • Seit Anfang des Jahres gibt es keinen Reiterwechsel (ständiger Bereiter 1x/Woche ist okay, ebenso eine regelmäßige Reitbeteiligung, die die SELBEN Probleme mit der Biegung hat und bereit ist mit zu machen!) 

=> jeder Reiter bringt seine ganz eigene persönliche Schiefe mit, die sich natürlich im Pferd wiederspiegelt. 

=> ein Bereiter sollte im Normalfall seine eigene Schiefe gymnastisch so gut unter Kontrolle haben, dass er das Pferd auf beiden Seiten gleichmäßig gymnastizieren und graderichten kann. Ein häufiger Beritt gymnastiziert das Pferd somit bestenfalls ausreichend und die verbleibende Schiefe kommt vermutlich rein vom Reiter.

  • Ihr hattet allesamt innerhalb der letzten 4 Wochen keinen Physio-/Osteo-/Chiro-Termin

=> „alle“ bezieht sich hierbei um alle regelmäßigen Reiter und natürlich das Pferd. Eine vor kurzem statt gefundene manuelle Behandlung kann vor allem kurzzeitig erheblichen Einfluss auf die Schiefe haben. Hier ist aber nach 4 Wochen davon auszugehen, dass noch nicht eingetretene Veränderungen nicht mehr eintreten, und das Nervensystem wieder auf dem Stand wie vor der Behandlung ist.

  • Ihr habt keine grundlegenden Änderungen oder Ergänzungen in eurem Training für die nächsten 12 Wochen geplant

=> jede neue Sportart, Behandlung, Sattelanpassung, … kann sich positiv oder negativ auf eure gemeinsame Schiefe auswirken. Es kann also nicht mehr festgestellt werden, ob das spezielle Training oder die Veränderung eine Verbesserung der Schiefe erreicht haben. 

  • Ihr seid damit einverstanden, dass Bild- und Videoaufnahmen veröffentlicht werden 

 

Was bekommt ihr von mir? 
  • Ausführliche Befunderhebung eurer beider Schiefe (geführt und geritten innerhalb eures Trainingsstands) und eurer Ziele 

  • Übungen für Pferd und/oder Reiter, die ihr 6 Wochen lang eigenständig ausführt (falls ihr Unterstützung benötigt könnt ihr gerne Trainingseinheiten bei mir buchen. Diese sind nicht im Paket inklusive) 

  • Neue Trainingsanreize und ein besseres Gefühl für euer gemeinsames Miteinander

 

Habe ich euer Interesse geweckt? Habt ihr noch offene Fragen/Bedenken/Wünsche? Schreibt mir gerne eine Nachricht auf Facebook, Instagram, Mail oder ruft mich an!

 

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Alle Vor-Ort-Einheiten finden natürlich nur statt, wenn die aktuelle Corona- und Herpeslage es entsprechend zulassen. Bitte teilt mir auch dementsprechend die Hygienekonzeptes eures Stalls rechtzeitig mit! 

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Als Human-Physio (B.Sc., 2017) und Pferde-Physio (Abschluss 2020 bei der Akap) arbeite ich auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft, vor allem im Bereich der Schmerzwahrnehmung und Rehabilitation nach Verletzungen.

Als Pferdetrainerin arbeite ich nach den Grundsätzen des Natural Horsemanship.

Daraus entstand ein auf den Grundlagen des Natural Horsemanship und der modernen Bewegungswissenschaften aufgebautes Konzept für Pferd und Mensch. Schwerpunkt ist hierbei die gemeinsame gymnastizierende Grundlagenarbeit vom Boden aus, auf der später auch schwere Lektionen spielend aufgebaut werden können.

Wie alles begann…

2013 erfüllte sich ziemlich plötzlich und unvorbereitet mein sehnlichster Wunsch nach einem eigenen Pferd. Quasi über Nacht zog mein ehemaliges Reitbeteiligungspferd bei mir ein und stellte meine bisherigen Erfahrungen in Frage und mein lang gesammeltes Wissen über Pferde auf den Kopf.

Der Viereckakrobat aus der Box zog in den Offenstall zu Pferdekumpels und plötzlich standen wir vor Herausforderungen, die ich mir nie im Leben hätte träumen lassen. Unter anderem zeigte sich recht schnell ein erhebliches Kommunikationsproblem zwischen ihm und anderen Pferden als auch zwischen ihm und mir.

Wo sein junger Pferdekumpel leichtes Spiel hatte, die pferdischen Instinkte in geregelte Bahnen zu lenken und ihn in seiner Herdenposition zu bestärken und zu festigen, versagte ich in unserer Mensch-Pferd-Beziehung kläglich. An ein harmonisches Miteinander war nicht zu denken, dementsprechend schlecht standen meine Chancen, mit ihm zielführend zu arbeiten…

… und wie ich zu dem Menschen wurde, der ich jetzt bin

Schnell war mir klar, dass wir so nicht weiter machen können. Also holte ich mir Hilfe bei einer Trainerin, die nach den Grundsätzen des Horsemanship arbeitete. Sie zeigte mir die Grundlagen der Verständigung, machte mich aufmerksam und selbstsicher in der Führungsrolle. Innerhalb kurzer Zeit entspannte mein Pferd neben mir und überließ mir die Führungsposition. Und es kam wie es kommen musste: Uns wurde langweilig… Führtraining, longieren, einfache Freiarbeit. Alles klappte und war uns nach einigen Monaten in Fleisch und Blut übergegangen.

Also begann ich, auf Grundlage der Anatomie und der Trainingslehre die Bodenarbeit für uns zu entdecken. Ich las mich durch unzählige Bücher, Blog-Beiträge und Artikel und probierte alles aus, was mir als sinnvolle Ergänzung zu unserem sonstigen Trainingsplan erschien.

Stück für Stück zeigte sich eine deutliche Veränderung im Bewegungsablauf, die Rückenlinie verbesserte sich ebenso wie die Balance und Koordination.

Aufmerksam beobachtet von anderen Pferdebesitzern und -besitzerinnen wurde ich irgendwann gefragt, ob ich mich auch ihrer Pferde mal annehmen würde. Das tat ich und jedes Pferd brachte weiteren Input in mein Trainingskonzept, fand Auswege und Nischen, um sich vielleicht eben doch nicht anstrengen zu müssen oder zeigte ganz spontan eine Antwort auf eine noch gar nicht bewusst gestellte Frage.

Und jetzt bin ich hier, an einem Punkt wo ich glaube, auf festen Grundpfeilern aufbauen zu können. Und doch weiß ich, dass wieder ein Pferd meinen Weg kreuzen wird, für das es ein Kinderspiel ist, alles wie ein Kartenhaus in sich zusammen fallen zu lassen. Doch jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne und ich freu mich drauf 🙂